Kategorien

Nährstoffsupplemente im Sport

Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen Breiten-, leistungsorientierten Freizeit- und Leistungssportlern.
Der Freizeitsportler verbraucht definitionsgemäß durch seine sportliche Aktivität zusätzlich 2000 Kilokalorien in der Woche. Alles, was darüber liegt, wird schon als Leistungssport definiert. Wenn sich der Freizeitsportler einigermaßen vernünftig ernährt, kann er seinen Mineralstoffbedarf ohne weiteres mit der Nahrung decken. Schließlich verbraucht er ja mehr Energie und darf daher mehr essen. Im Grunde brauchen Breitensportler keine zusätzlichen Supplemente.

Die Optimierung der Ernährung und der Einsatz von Supplementen haben im Sport erst auf hohem Leistungsniveau Sinn, das heisst erst, wenn Aspekte wie Kondition, Kraft, Koordination, Kognition und Regeneration leistungsgerecht adaptiert wurden. Dabei kommt die Ernährungsoptimierung noch vor einem Einsatz von Supplementen!
Es ist also trotz teilweise anderslautender Werbeaussagen keineswegs so, dass Supplemente aus einem Breitensportler einen Spitzensportler machen, oder dass Supplemente, welche im Spitzensport sinnvoll sein können, auch ohne weiteres im Breitensport eingesetzt werden sollen. Außerdem können  Supplemente bei unsachgemässer Anwendung sogar leistungsmindernde Effekte haben. Deshalb sollte im Umgang mit ihnen nie ohne kompetente Beratung erfolgen.

Länger als eine Stunde dauernde Belastungen fordern eine regelmässige Einnahme von kohlenhydrathaltigen Getränken. Dabei sollten alle 15-20 Minuten 100 bis 200 ml  getrunken werden. Dies verbessert die Leistungsfähigkeit.
Fazit: Nach Meinung der Experten sind spezielle Nahrungsmittel und Ergänzungen höchstens für den Leistungssportler sinnvoll, der an Wettkämpfen teilnimmt, regelmäßig (mindestens 3 bis 4mal in der Woche) intensiv (pro Trainingseinheit mindestens 1 ½ Stunde) trainiert und dabei mehr als 2000 Kilokalorien pro Woche verbraucht.

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>